Trauma

Auf dem Hintergrund langjähriger wissenschaftlicher und klinischer Forschungserfahrungen wurden seit 1990 spezielle Behandlungsangebote für traumatisierte Patienten und Berufsgruppen mit einem hohen Trauma-Risiko (z.B. Feuerwehrleute, Schienenbahn- und Busfahrer etc.) entwickelt.
Die Behandlung befasst sich mit den Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen, insbesondere mit der „posttraumatischen Belastungsstörung“ (ICD 10: F43.1). Wie die klinische Erfahrung zeigt, erfordert die erfolgreiche Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung spezifische, flexible und vor allem zum traumatischen Ereignis zeitnahe und zunächst hochdosierte Interventionen von bis zu 5 Sitzungen in der Woche, über die durch ein intensives wiederholtes Durcharbeiten des „traumatischen Bruches“ in der Gegenwart eines Anderen eine psychische Integration und Assimilation erreicht werden kann.