Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie („TfP“, Psychotherapie“)

Die gesetzlichen Krankenkassen finanzieren 50 Stunden, die im Bedarfsfall um 30 Stunden verlängert werden können (in der Regel 1-2 Sitzungen in der Woche). Eine solche Behandlung erstreckt sich dann über einen Zeitraum von 1-2 Jahren.

In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie werden aktuelle Konflikte und leidvolle Erlebniszustände auf dem Hintergrund der bisherigen Lebensgeschichte und Beziehungserfahrungen analysiert. Häufig ergeben sich aus der Beziehung zwischen Patient und Therapeut und den gemeinsamen Gesprächsverläufen wichtige Hinweise auf unbewusste Muster, Schematisierungen und selbstverständliche, fraglos gewisse Gewohnheiten („Habitus-Formationen“), welche die Fähigkeiten für Wahrnehmung und Aufmerksamkeit und für die Ausdrucks- und Artikulationsfähigkeiten in Sprache und Sprechen einschränken. Damit sind Einschränkungen in Fähigkeiten des Denkens, des Entscheidens und damit des eigenen praktischen Handelns verbunden, welche durch die Behandlung aufgelöst und darüber hinaus im Sinne einer gesteigerten psychischen und sozialen Kompetenz gesteigert und erweitert werden können.